[aem-x] im Musik-Magazin ROCK HARD
CD-Bewertung in der Ausgabe: Oktober 2008
Bereich: Demo, Album: FIGHT

„Crossover war in den Neunzigern angesagt?
Von wegen! Die Stuttgarter [aem-x] zelebrieren
seit Ihrer Gründung im Jahr 2003 modernen, ker-
nigen Crossover in Reinkultur. Auf ihrem zweiten
Album „Fight“ treffen ultrafette Grooves und dyna-
mische Percussions auf hartes Heavy-Riffing und
eingängige Melodien. Neben den treibenden
Sounds, die sofort ins Blut gehen, stechen insbe-
sondere die zwischen klaren Gesangslinien und
harschen Shouts pendelnden, auf Englisch,
Deutsch und Türkisch gesungenen Vokal-Parts der
beiden Sänger hervor. Emotionen und Tightness kom-
men bei den zehn Songs des Demos gleicher-
maßen zum Zuge und sorgen für Abwechslung.“

Conny Schiffbauer / Rock Hard

 

   
 

[aem-x] im Metal Hammer – Demo Zone
CD-Bewertung in der April-Ausgabe 2006

[aem-x]
Grenzfläche
Crossover

Ein Sprach-Mix aus Deutsch, Türkisch und Englisch sowie gitarrenlastiger Crossover bilden die Grundpfeiler der fünf Stuttgarter.
Zwei Frontleute mit unterschiedlichen Charakteristiken in den Stimmen sorgen für Abwechslung am Mikro. Gökmen und Ralf heißen die Männer für mal den harmonischen glatten, mal kratzigen Gesang. Während sich die Sänger die Bälle zuspielen, sorgt die dreiköpfige Band für knallharte Grooves und knüppelharte Riffs. Im Ländle fand der emotionsgeladenen Sounds von [aem-x] schnell seine Fans, auch Veranstalter buchten das Quintett gerne. Darunter waren Gigs zusammen mit Emil Bulls, Semtex, Tieflader, Stone The Crow und etlichen anderen Combos. Die neun Songs von GRENZFLÄCHE gefallen durch Abwechslungsreichtum und Ausdrucksstärke, von nackter Wut bis glühender Zuneigung gelingt es den Schwaben, vielerlei Emotionen gekonnt in Musik zu verpacken.

HENNING RICHTER vom Metal Hammer

Metalhammer.pdf

 

   
 

Konzertbericht von www.stuttgart-rockt.de
24.05.2006 Stuttgart, Röhre
Kick out the Champs“ Festival
Text & Bilder: Marc Huttenlocher

Laut Flyer wollten die Veranstalter der „Musikinitiative Rock“ (MIR) an diesem Abend den Beweis antreten, dass „die Stuttgarter Rockszene den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht“. Diese Rechnung ging voll auf, denn die Bands Blinddance, Strange in Stereo, Roadducks, [aem-x], sowie die Special-Guests The Rough Kutz aus England übertrafen alle Erwartungen.

Nun war erstmal für alle Beteiligte Durchatmen angesagt, denn die bisherigen drei Bands hatten mächtig Eindruck hinterlassen, so dass eine kurze Pause dringend notwendig war. Doch diese währte nicht allzu lange, denn nun gab es richtig was auf die Ohren. Die Stuttgarter [aem-x] packten das Crossover-Brett aus und donnerten los, was die Bühne hergab. Die beiden Sänger Gökmen und Ralf (den man besser als Shouter bezeichnet) haben sich ihre jeweiligen Parts gut aufgeteilt und die Band zeigte gleich, dass es ihnen nicht nur um wildes Lärmmachen geht, sondern wechselte oft virtuos zwischen leisen und lauten Passagen. Die Variation zwischen deutschen, englischen und türkischen Texten fand viel Anklang und lockte die Leute wieder in die Röhre. Moshen war angesagt, was sich zu Songs wie dem im Rammstein-like beginnenden „Kleines Lamm“ wirklich gut praktizieren ließ.

Stuttgart Rockt.pdf